Kapstadt Tipps - Meine top ten

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Kapstadt ist die genialste Stadt der Welt. Der perfekte Anti-Zykliker Ort. Super um den tiefen Winter der Nordhalbkugel ein Schnippchen zu schlagen. Eine Riesenstadt - aber irgendwie auch ein Dorf - am südlichen Ende von Afrika. Und erst die Leute dort: offen, lebensfroh und unprätentiös.

Na gut: ich habe meine Jugend in Kapstadt verbracht und dort maturiert. Hatte dort sehr prägende Erlebnisse und schloss zeitlose Freundschaften die heute um den Globus zerstreut sind. Die Stadt nennt sich auch „Mother-City“ - und genau so hab ich es auch erlebt. Nicht nur die „Mutter“ aller Städte, sondern all ganz grossartigen und speziellen Leute dort machen den Ort für mich so unvergesslich und extrem wertvoll. Eigentlich möchte man die Stadt permanent umarmen.

Clifton 4th Beach- die Granit Felsen, Kapstadt

Es gibt in Kapstadt viel zu entdecken. Es ist keine vier-Tage-und dazwischen-machen-wir-die-Winelands Stadt. Kapstadt ist eine Ort zum ganz tief eintauchen und zum Genießen. Man muss die Stadt aus der Sicht der Freizeitplanung der Kapstädter aufzäumen. Das Wochenende fängt irgendwann am Donnerstag nachmittag an und zieht sich bis Montag früh. Dazwischen gilt es die Stadt, die Strände, Lokale & Pubs, Spots im Umland, Braais at a friends place und Konzerte unsicher zu machen. Dazwischen eine Welle an einem der zig genialen Stränden einschieben, ein Vlei oder Big Bay mit dem Kite befahren oder an einem der seltenen windlosen Tage einfach am Strand bei Clifton abhängen. Geniale Spots gibt es viele zu Hauff zum entdecken.

Hier nun meine, wahrscheinlich unvollständige Liste meiner persönlichen Lieblingsspots:

Shopping, Markets & City:

  • Green Market Square: Ein echter Kraftort in der City. Wir hatten dort selbst fast zwei Jahre einen Coffee Shop, direkt am Platz, neben dem South West Africa House. Genial wie wenig und doch wie viel sich seit 1985 geändert hat. „I just love that square“.
  • Biscuit Mill Market in Woodstock - Samstag vormittag extrem chillige Momente in Backstein mit gastronomischer Genusswaren der Region und einem Farmersmarket in der Halle. Ausschau halten nach Richard Bosmans Quality Cured Meats und Hi von mir sagen.
  • V & A Waterfront, der auf Touristenattraktion umgebaute alte Hafen per Boot nach Robben-Island: Das machen angeblich sehr wenige Locals. Die Zelle von Nelson Mandela zu sehen ist ein ziemliches Highlight. Man bekommt tiefe Einblicke in die „forming years“ des genialsten Politikers der letzten Jahrzehnte. Unbedingt vor der Reise den Film „Invictus“ ansehen. Und ein wenig in der Nelson Mandela Foundation stöbern.
  • Long Street: Cafés und trendige Boutique Hotels wie das Grand Daddy mit den Airstreams am Dach (als Gästezimmer) gibt es dort en masse. Es gibt Cafes und am unteren Ende einen ziemlich genialen Surfshop: Ein Impulskauf eines Surfbrettes oder Wetsuits hat noch keiner Beziehung geschadet.

Out of the City Center

  • Auf den Signal Hill rauffahren und die Stadt und das geniale Stadium, das anlässlich der Fußball WM 2010 neu gebeut wurde, überblicken.
  • Clifton Beach zwischen 3rd und 4th Beach: Wenn der Southeaster unerbittlich bläst ist Clifton der Strand um windgeschützt die Sonne zu genießen. Geniale kleine Cottages zum Teil mit Pools in den Hügel eingebaut.
  • Camps Bay - Late afternoon Chilling am Strand mit anschließendem Dining an der Camps Bay Waterfront und den Sunset genießen.
  • Llundudno - anpeilen so ab vier am Nachmittag um noch schnell einen Nachmittags-Surf einzuchecken. Wahnsinnig blaues Wasser aber Eiskalt. Sehr crunchige Welle. Liegt kurz vor Hout Bay
  • Cafe Roux im Noordhoek Farm Village. Anfahrt über den legendären Chapmanspeak Drive via Houtbay oder über den Silvermine Road. Nach einem Spaziergang am 8 km langen Dunes Beach und einer Welleninspektion am Hoek der ideale Ort um einzukehren um sich zu stärken. Auch den Schedule auf der Website checken, es gibt immer wieder witzige Local Acts die dort auftreten
  • Chapmanspeak Hotel in Hout Bay: Auf der Terrasse sitzen und den Sonnenuntergang bei feinem Fisch und Wein genießen. Genialer Blick auf die Felsformation am Ende des Hafens: der Sentinel. Hinter dem befindet sich der legendäre Surfspot „Dungeons“, wo es immer wieder das Red Bull ZA Big Wave Riding Event gibt. An Tagen mit flacheren Wellen gibt es Boot-Trips zum Seal Island. (Seehunde)

Die andere Seite herum: Southern Suburbs und False Bay

  • Kirstenbosch Botanical Garden. Der Garden der sich an die Rückseite des Tafelbergs schmiegt ist ganz besonders schön, und scheint ein eigenes Mikroklima zu haben. Dort unbedingt das Lady Annes Pool aufsuchen. Ein ganz spezieller und schöner Ort.
  • Das Rhodes Memorial liegt auf der Höhe von Rondebosch hinter der Universität (UCT) und nahe der Präsidentenvilla. Es ist so eine Art Halbtempel mit Ausblick über die Cape Flats. Es gab dort einst ein geniales Tea House mit irrsinnig guten Scones (Das ist so ein englischer Krapfen den man mit Butter und Jam beschmiert und zum Tea nimmt). Rund um das Rhodes Memorial gibt es diese wunderschönen Bäume, die auch für mein Logo hergehalten haben. Über Fotos mit euch drauf würde ich mich sehr freuen :))
  • Constantia & Bishopscourt - Wahnsinnig tolle Häuser. Am Weg von/nach Hout Bay die Gegend durchstreifen und Ausschau nach Farmstalls halten.
  • Muizenberg Beach : Einfach ein Surfboard ausborgen, ein paar Wellen reiten, den Schock über die Shark-Alarme überstehen und einen genialen Cafe und Salat und Burgers genießen: Das Empire Café hat eine echt gute Küche. Meine Töchter schwärmen heute noch vom Salat dort. Der Owner (@muizenberg) ist Surfer und macht ganz geniale Bilder. Er versorgt euch immer mit den aktuellen Wave Infos. Ach ja und WLAN gibt’s auch dort. Und dann der Schuppen von Roxy Louw: Ja - das ist die gute Frau die das ganze Girls-Snowboard/Beach Gear hat, der neben dem Burton SWAG angeboten wird. War irre für mich rauszufinden dass Sie von meinem Home-Beach stammt und dort eine Surfschule für Girls betreibt.
  • Ein Lokaltipp am False Bay entlang Cape to Cuba in Kalk Bay - Das Essen ist zwar kein ephiphanöses Erlebnis, aber dafür ein Lokal mit Inneneinrichtung die seinesgleichen sucht. Lauter Tische, Sesseln, Bilder, Ch-/J-esus Statuen, Kerzenleuchter aus Kuba. Man wird mit Comrade angesprochen...
    und das Wandgemälde nahe des Eingangs mit Che Guevara, in Oversize davor ist einfach genial. Ist direkt zwischen Main Road und neben der Southern Railwayline nach Simonstown gelegen.
  • Und dahinter der legendäre Kalk Bay Hafen - ein kleiner Fischerhafen im False Bay, mit authentischen Fischerbooten die irre Fische aus dem Indischen Ozean ziehen: Snoek, der stinkt ziemlich und wird meistens geräuchert und Kingklip - herrlich weisses Fleisch, keine Gräten, unbedingt kaufen und beim nächsten Braai auf den Grill werfen.
  • Weiter südlich, nach Simonstown - die Pinguine am Boulders Beach besuchen. Ein echtes Erlebnis für die Sinne. Witzig ist es dort ein wenig beachtechnisch abzuhängen und den Strand mit den Pinguinen zu teilen. Übertrifft allemal den frühmorgendlichen Fight um das Liegen-Besetzten-mit-Handtuch.

Out of Town Tipps:

  • Go south-east, so wie der vorherrschende Wind. Richtung Hermanus und die charmante Strände wie Onrus. Weekend-Escape, so wie es die Kapstädter leben.
  • In den Norden geht es ca. 140km zu Lagune bei Langebaan. Dort gibt es Flamingos die direkt in der flachen Lagune herum stelzen.
  • Wenn man so circa im Oktober dort ist dann sollte man einen Abstecher ins Namaqualand machen um den Veldt Blumen beim Blühen zuzusehen.
  • Und wenn dann noch Zeit bleibt: die Winelands. Da ist Stellenbosch sehr zu empfehlen weil es nicht nur viele schöne Weinfarmen gibt, sondern die Stadt selbst hat einen sehr heimeligen Ortskern. Stellenbosch ist auch eine Universitätsstadt: Sprich Lokale en masse.

Staying und getting around

Früher hätte ich gesagt ein Auto ist ein Muss um sich in der Stadt zu bewegen. Es gibt aber seit Mitte 2011 das mycitybus Bussystem, das europäischen Standard hat. Damit kann man sich recht gut in der City Bowl und in Richtung der nördlichen Stränden wie Blouberg bewegen. Von der Ausdehnung des Netztwerkes Richtung Camps Bay ist auch die Rede. Also wenn man in Gardens, Greenpoint oder Camps Bay wohnt, kann der Verzicht auf ein Auto für ein paar Tage durchaus eine Option sein. Den Zug der Southern Line zum Strand nach Muizenberg und False Bay von der Central Station zu nehmen ist auch eine Erfahrung. Das ist nämlich eine Schmalspurbahn, die von den Engländern seinerzeit ausgemustert wurde. Daher wackeln die Züge auch irrsinnig. Ist vom Erlebnisfaktor irgendwie ein Ding das zwischen Mass-Transit und indischen Zug angesiedelt ist.

„Carpe Diem“ als Motto für eine Stadt ist nirgendwo mehr wahr als für Kapstadt. Die Tage & Nächte sind irrsinnig intensiv und haben einen wochenlangen Nachhall. Enjoy!!

PS: Wenn euch die Tipps in eurer Reisplanung etwas gebracht haben, würde ich mich sehr über ein kleines Mitbringsel freuen: Ich liebe die Capetown Samosas, die es in den meist ziemlich abgefackten Corner Cafes gibt. Triefend gelbes Curry in dreieckiger Teigtasche! Die großen sind besonders gut. Mhhm! Und ein kleines Päckchen Kudu Biltong (getrocknetes & gewürztes Wild) ;)

Author: , igumbi.com . Ich bin auf twitter zu finden: @smtm, und als roland.oth auf Facebook

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Kommentare

arndt
vor mehr als 5 Jahren
  • klasse deine tipps! wir sind eine Familie, die nach Kapstadt geht und dort die nächsten Jahre bleiben wird - und so suchen wir aktuell nach Empfehlungen etc.

Liebe Grüße aus dem Südwesten ps - sind nicht auf Facebook, sorry ;-)

Roland https://www.igumbi.com/de/blog
vor mehr als 5 Jahren

Hallo Arndt: Klingt nach einem sehr guten Plan dort hin zu gehen :) Was suchst Du denn genau? Wohntipps? Welche Gegend und so. Da ist Kapstadt ein kleiner Mikrokosmos und es ist für alle Geschmäcker etwas dabei. Mein Tipp: am Anfang über AirBnB etwas in der City Bowl suchen. Da kann man schnell übers Kloof Nek fahren und ist an den genialsten Stränden. Fürs Business ist man auch recht zentral aufgestellt.

LISA
vor mehr als 3 Jahren

Super Tipps, genau sowas habe ich gesucht! :)

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